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BlackRock: Handelskürzel für Bitcoin-ETFs haben keine Bedeutung


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    14 Prozent Plus in 24 Stunden: Bitcoin hebt am Montag, dem 23. Oktober, ab. Es ist die Story der Woche in der Kryptowelt. Nach Monaten des Stillstands steht die wertvollste Kryptowährung der Welt kurz davor, die 35.000-US-Dollar-Marke zu knacken. Und der angebliche Grund für all die Euphorie: Ein Bitcoin-Spot-ETF von BlackRock steht in den Startlöchern. Hinweise dafür verdichten sich seit Wochen. Jetzt der ultimative Beweis: Auf der Webseite “Depository Trust & Clearing Cooperation” (kurz DTCC) wird ein Handelskürzel für den ETF gelistet: IBTC. Der BTC-Kurs explodiert. Am nächsten Tag wird es wieder entfernt. Nun stellt sich heraus: Das Handelskürzel stand dort schon lange. Genauer gesagt: seit August 2023. Das berichtet Coindesk. Was ist hier los?

    In Kryptokreisen wurde die Auflistung des Handelskürzels als Indiz gewertet, dass eine Zulassung des ETFs kurz bevorstehe. Tatsächlich bedeute diese Auflistung in legaler Hinsicht rein gar nichts, so ein DTCC-Sprecher gegenüber Coindesk. Es sei eine reine Formalie zur Vorbereitung. Und bereits im August 2023 geschehen. Warum der Hype darum jetzt plötzlich entstand, ist unklar. Auch gibt es konkurrierende Theorien für den Kurssprung von Bitcoin. Eine davon: Kriegsstimmung, neues Geld und deswegen Angst vor noch mehr Inflation.

    Bereits letzte Woche sorgte eine Fake News für Euphorie am Markt. Damals meldete Cointelegraph: Der Bitcoin-Spot-ETF von BlackRock wurde zugelassen. Dies stellte sich als falsch heraus. Der Kurs pumpte trotzdem um rund zehn Prozent.

    Seit einigen Monaten läuft das Rennen um den ersten Bitcoin-Spot-ETF. Mit dabei: Viele Schwergewichte der Wall Street. BlackRock gilt als Favorit. Es ist der größte Vermögensverwalter der Welt mit rund acht Billionen US-Dollar Kapital. Bisher hat die SEC alle Anträge abgelehnt, oft mit Verweis auf einen manipulierten Kryptomarkt. Sie ist der Branche gegenüber feindselig eingestellt. Experten wie der Bloomberg-Analyst James Seyffourt erwarten die Genehmigung bis spätestens Januar 2023.

    Für Bitcoin könnte dies extremes Wachstum bringen. Das passiert, wenn die größten Vermögensverwalter der Welt allein ein Prozent ihrer Anlagen in die Kryptowährung investieren. Trotz aller Bullenmarkt-Hoffnungen: Es gibt auch gute Gründe, als Bitcoiner einem BlackRock-ETF gegenüber skeptisch zu sein.

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    Author: Joanna Bradshaw

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